Worauf man beim Baukredit achten sollte

Worauf kommt es bei einem Immobilienkredit an? Diese Frage sollten Bauherren beantworten, ehe sie sich für das Angebot einer Bank zur Finanzierung der eigenen viere Wände entscheiden.
Zentral ist natürlich der Zinssatz, den man an seine Bank für den Kredit zahlen muss. Hier sollte man den effektiven Zins als Vergleichsparameter heran ziehen und nicht den Nominalzins. Denn der effektive Zins beinhaltet auch Faktoren wie Gebühren oder Ausgabeaufschläge und ist damit realistischer als der Nominalzins – in der Regel aber auch höher. Banken werben meistens mit dem niedrigeren Nominalzins, während man den Realzins im Kleingedruckten findet.
Die Laufzeit spielt auch eine Rolle: Je niedriger der Zinssatz ist, umso länger sollte sie gewählt werden.
Zum Thema Tilgung: Mindestens ein Prozent der Kreditsumme muss man gesetzlich pro Jahr tilgen. Je höher die Tilgungsrate ist, umso schneller hat man sein Häuschen natürlich abbezahlt. Gut ist es daher, sich Sondertilgungsrechte einräumen zu lassen. Damit wird die Liquidität nicht monatlich belastet und man kann seine Kreditsumme durch die Sondertilgung dann mindern, wenn es mit den persönlichen Finanzen gerade gut passt.
Wirklich gute Informationen zum Thema Baufinanzierung hält die Stiftung Warentest bereit. Auch zum Thema Förderprogramme gibt es gute Informationen. Wer ein Haus baut, es umbaut oder energetisch sanieren möchte, sollte sich die Förderprogramme der KfW anschauen.